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    <title>die normseite : Rubrik:Wortsinn</title>
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    <dc:publisher>Karl Gumbricht</dc:publisher>
    <dc:creator>Karl Gumbricht</dc:creator>
    <dc:date>2007-11-28T11:49:20Z</dc:date>
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    <title>die normseite</title>
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    <title>Allegorie</title>
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    <description>Es ist vergleichbar einfach eine Allegorie als solche zu erkennen. Bilder mit einer bestimmten Szenerie sind häufig allegorisch: komplex inszenierte Stillleben oder im Atelier aufwendig komponierten Dramaturgien weisen mal auf Keuschheit, Lust, Krieg, Frieden, Gier und vieles mehr hin. Dass die Kunst natürlich eine Fundgrube für Allegorien ist, versteht der, der den Wortsinn des hier untersuchten Begriffes  kennt. &lt;i&gt;Sinnbildliche Darstellung &lt;/i&gt; steht da in &lt;i&gt;Kluges etymologischen Wörterbuch&lt;/i&gt; und es sei entlehnt aus dem griechischen: &lt;i&gt;allègorià&lt;/i&gt;,  welches eigentlich &quot;das Anderssagen&quot; bezeichnet und aus &lt;i&gt;àllos&lt;/i&gt; &quot;anders&quot; und einem Abstraktum zu &lt;i&gt;agorèuein&lt;/i&gt; &quot;sagen, sprechen&quot; geformt wurde. Das Bild ist Wesen und Ausdruck der Allegorie. In der Rethorik, so Kluge, gehört die Allegorie zu den Tropen der antiken Rhetorik.&lt;i&gt;Tropen?&lt;/i&gt; Ja, hier merkt man deutlich auf. Wer jetzt den Urwald assoziiert und schon den Schrei exotischer Vögel zu hören vermeint, dem fehlt es, so wie dem Autor, an geisteswissenschaftlichen Know How. &lt;i&gt;Tropen&lt;/i&gt; ist eine Neubildung des griechischen Begriffs &lt;i&gt;tropé &lt;/i&gt;(im Plural &lt;i&gt;tropaí&lt;/i&gt;), was &quot;Wende&quot; bedeutet und hinführt zu &quot;wenden&quot; -&lt;i&gt; trépien&lt;/i&gt; und als &quot;Gebiet zwischen den Wendekreisen (der Sonne)&quot; seine allegorische Aufladung erhält, die es erlaubt eben dieses Wort :&lt;i&gt;Tropen&lt;/i&gt;, im Sinne von: &quot;Wendungen der Antiken Rhetorik&quot; zu gebrauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;Technorati: &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Literatur&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Worte&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Worte&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Philosophie&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Philosophie&lt;/a&gt;

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    <dc:creator>Karl Gumbricht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dienormseite.twoday.net/topics/Wortsinn&quot;&gt;Wortsinn&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Karl Gumbricht</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-28T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dienormseite.twoday.net/stories/4473405/">
    <title>Sinnliste</title>
    <link>http://dienormseite.twoday.net/stories/4473405/</link>
    <description>&lt;small&gt;&lt;i&gt;Mein Bewusstsein tut sich schwer mit Worten. Ihm entschwindet die Bedeutung bestimmter Wörter. Meist geschieht das mit Worten die große Menschen benutzen. Solche die tief denken und weit blicken können, wenn sie sich schreibend über große Sachen auslassen. Gerade las das Bewusstsein einen Text von Borges. Darin waren schon ein paar Begriffe deren Bedeutung ES nur noch als blassen Schimmer, am Rande seines Wissens schemenhaft wahr nahm. Schließlich stolperte ES erneut über ein Wort, welches ES schon häufiger nach geschlagen hatte, weil dessen Bedeutung so groß erschien, wie der Klang dieses Wortes. Ein Fremdwort. Und ohne dieses Schloss zu knacken, ohne ein selbstverständliches Verstehen des Wortes - da half kein blasser Schimmer -, ließ sich der tiefe Gedanke des Textes nicht entschlüsseln. Mein Bewusstsein hat mich, Karl Gumbricht, damit zu beauftragen die Bedeutung der Worte zu erforschen die für ES wichtig sind, weil ES diesen Worten so oft begegnet und genau so oft deren Sinn wieder vergisst. Jetzt könnte ich hingehen und hier unten in der Welt der Archive nachschlagen, dann einen Hinweis setzten und andere lesen lassen, was mein Bewusstsein gelesen hat. So aber geht es nicht, sagt mein Bewusstsein. Ich solle es aufschreiben. Ich solle endlich Worte und Geschichten finden, das Wort für ES und mich  s e l b s t v e r s t ä n d l i c h zu machen, damit es damit ein Ende habe, jedesmal nach zuschauen. Das Problem sei, dass man nicht genug Übung mit den Worten habe, die ihren Sinn verlieren und es gelte diesen Circulus vitiosus zu durchbrechen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hier ein Liste der Worte, deren Wortsinn im Laufe der Zeit untersucht werden sollen:&lt;/b&gt;&lt;/small&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://dienormseite.twoday.net/stories/4455244/&quot;&gt;Tautologie&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://dienormseite.twoday.net/stories/4488820/&quot;&gt;Allegorie&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;teleologisch
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Epiphanie
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;small&gt;Technorati: &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Literatur&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Worte&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Worte&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;performancingtags&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/Phlosophie&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Phlosophie&lt;/a&gt;

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    <dc:creator>Karl Gumbricht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dienormseite.twoday.net/topics/Wortsinn&quot;&gt;Wortsinn&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Karl Gumbricht</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-23T09:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dienormseite.twoday.net/stories/4455244/">
    <title>Tautologie</title>
    <link>http://dienormseite.twoday.net/stories/4455244/</link>
    <description>&lt;b&gt;Tautologie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tauto&lt;/b&gt; lerne ich ist eine griechisches Bestimmungswort mit der Bedeutung &quot;&lt;i&gt;dasselbe, das gleiche&lt;/i&gt;&quot; - so steht es in Meyers Taschenlexikon Band 22, Tat/Unga. (Jetzt weckt &quot;Unga&quot; mein Interesse, aber ich muss am Ball bleiben. Ich muss heute noch weiter forschen, es zu einem Ende bringen.) &quot;&lt;b&gt;Tautologie&lt;/b&gt;&quot; steht nur zwei Begriffe weiter. Als stilistisches Mittel, erfahre ich dort, findet man es als &lt;i&gt;Zwillingsformel&lt;/i&gt; z.B. bei: angst und bange. Ähnliche Begriffe, die dasselbe bezeichnen also. Grün und blau schlagen wäre wohl auch so eine Tautologie. Vom Prinzip her passiert dabei ja dasselbe: Die Haut wird durch Gewalteinwirkung farblich verändert. Die Frage ist natürlich ob ES Tautologien erkennen und - gut geübt - in sich hinein horchen wird und jubilierend feststellen kann: Aha! Eine Tautologie. Jetzt tauchte die Tautologie, um die es meinem Bewusstsein geht, in einem Essay von Borges aus dem Jahre 1946 auf. Fast unscheinbar und nicht zwingend zum Verständnis des gesamten Textes von Bedeutung ist es dennoch - wie immer, denkt ES - so gesetzt, dass man nicht darum herum kommt, das Wort nochmals nach zu schlagen. So steht da also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;...;jedesmal wenn ich einen Germanophilen über das &quot;Jiddisch&quot; herfallen höre, muß ich daran denken, dass das &quot;Jiddisch&quot; in erster Linie eine deutsche Mundart ist, kaum befleckt vom Idiom des Heiligen Geistes.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein und dasselbe ist also die Sprache. Und die &lt;i&gt;Germanophilen&lt;/i&gt; sind jene, die einen Unterschied im Gleichen aufzudecken suchen, wobei sie in ihrer Abfälligkeit über das &quot;Jiddische&quot; sich auf die eigene Sprachkultur beziehen, zwangsläufig, weil die Unterscheidung in Sprachen nicht zulässig erscheint, da wir es mit einer Mundart zu tun haben, die sich aus dem Deutschen herleitet. Mir gelingt es nicht das nach stilistischen Gesichtspunkten zu entzerren. Jetzt steht hier aber auch, dass es eine philosophische Ableitung für den Begriff gibt. Den &lt;b&gt;Teufelskreis&lt;/b&gt;. Den Circulus vitiosus. Unter dem Aspekt versteht sich die Tautologie schon eher. Wieder bei Meyers, Band 4, Bou/Com, unter Circulus vitiosus, wird von einem &lt;i&gt;Beweisfehler &lt;/i&gt;gesprochen, bei dem die zu beweisende Aussage für den Beweis vorausgesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnte es gehen. Zu Borges Tautologien gehört auch folgende Betrachtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;...; jedesmal wenn mir das Fragment 91 des Heraklit einfällt: Niemand kann zweimal in denselben Fluß steigen, bewundere ich die dialektische Gewandtheit, ja die Leichtigkeit, mit der uns die erste Bedeutung (&quot;der Fluß ist ein anderer&quot;) aufgeht, uns insgeheim die zweite (&quot;ich bin ein anderer&quot;) bringt und uns die Vorstellung erlaubt, als hätten wir sie erfunden; ...&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lehnt sich mein Bewusstsein erstaunt auf. Borges widerspricht der Tautologie nicht? Er lebt sie? Borges schreibt: &lt;i&gt;&quot;Diese Tautologien (sowie andere, die ich verschweige) sind mein ganzes Leben.&quot;&lt;/i&gt; Sie scheint ihm ein Prinzip, oder besser: &lt;i&gt;ein Phänomen&lt;/i&gt; unserer Existenz zu sein. Ist das die metaphysische Betroffenheit, von der Borges einleitend schrieb?</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Karl Gumbricht</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-16T21:19:00Z</dc:date>
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